So sind wir „auf den Terrier gekommen“
Unser Zuhause liegt zwischen Coburg und Schweinfurt in den „Haßbergen“, auf „Neudeutsch“ in den „Hate Hill´s“, daher der Zwingername. Schon seit vier Generationen kursiert das sogenannte „Jagdfieber“ in unserer Familie. Aber zur Jagd gehört natürlich immer auch ein guter Jagdhund. Bis 2001 wurden Deutsch Drahthaar geführt und seit 1998 gibt es bei uns in der Familie Parson Russell-Terrier. Und das kam so: Robin, unser jüngster Sohn, sah bei einer Jagd die beiden Parson Russell Terrier Terra und Branka der Familie Schwarm. „So einen Hund will ich!“ entschied er. Unser DD Dingo war damals schon neun Jahre alt und es sprach nichts dagegen, einen jungen Jagdhelfer in die Familie zu holen. Da traf es sich gut, dass bei Schwarms gerade Hundenachwuchs erwartet wurde.
Schon beim ersten Besuch des Wurfes suchte sich Robin einen Rüden mit braunem Kopf und braunem Fleck auf der rechten Körperseite aus und blieb auch bei den weiteren Besuchen bei diesem Welpen. Es war wohl „Liebe auf den ersten Blick“ zwischen Robin und „Charles Audacia“.
Das Jahr 1999 stand ganz im Zeichen von Prüfungen: Wesenstest, Junghundprüfung und Bauprüfung. Und weil es solchen Spaß machte, mit Charly zu arbeiten, hingen wir noch die Zuchtprüfung und die Brauchbarkeitsprüfung dran. Auch für mich tat sich was: ich legte die Jägerprüfung ab.
Da unser Revier von Wildschweinen gut besucht wird, wurde unser Terrier-Rudel noch um „Benita vom Hünfelder Land“, „Holly Hunter vom Mahdenwald“ und „Birka vom Sauener Forst“ ergänzt. Und die kleinen Weißen machen ihre Arbeit stets hervorragend, weswegen wir im Winter oft bei Drückjagden mit den Hunden unterwegs sind.
Ursprünglich sind Parson Russell Terrier von Reverend „John Russell“ für den jagdlichen Einsatz gezüchtet worden. Unsere beiden Zuchthündinnen Fantasy und Garamy können auf eine lange Reihe jagdlich sehr aktiver und erfolgreicher Ahnen zurückblicken. Deshalb werden alle Welpen aus unserem Zwinger kupiert und nur an Jäger verkauft. Die jagdlichen Anlagen der Welpen werden frühestmöglich gefördert. Es werden Autofahrten und Reviergänge mit erstem Übungsschießen unternommen und auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb werden die Welpen sowieso mit sehr vielen Umweltreizen konfrontiert.
Die ersten Wochen werden die Welpen im Haus aufgezogen, ziehen dann mit der Mama in den Zwinger und den großen Garten um, sie schließen Bekanntschaft mit Kindern und anderen Hunden.
Nach mehrmaliger Entwurmung, nach Impfung und Wurfabnahme durch den Zuchtwart des Parson Russell Terrier Club Deutschland werden die kleinen Vierbeiner an die neuen Besitzer abgegeben.
Auch dann stehe ich mit Rat und Tat jederzeit zur Verfügung.
Nun wünsche ich viel Spaß beim Besuch meiner Homepage.
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